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Heute gibt es Eintopf....keiner weiß was da drin ist....

Ich will mal einen Orang Utan streicheln, die sind toll =)

"Keiner hat mich verstanden, außer einer - und der hat mich auch nicht verstanden!" (Hegel)

freitag ist wieder Electrics Gangbang...und Samstag Pauls Geburtstag....18...ich werde auch bald 18...noch....33 Tage.

"So wandelt sich alles. Da wir aber endlich sind, bleibt vieles beim Alten" (Bert Brecht)

morgen schreiben wir Musik Schulaufgabe...vielleicht werde ich versagen...brauch eine zwei, dann bekomme ich ne eins ins Zeugnis, oide Strebsau....

 

Sachliche Romanze

(erich kästner) 

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

 

2 Kommentare 15.1.08 20:00, kommentieren

Solche tollen Gedichte.....=)

Kindergebetchen

Erstes

Lieber Gott, ich liege
Im Bett. Ich weiß, ich wiege
Seit gestern fünfunddreißig Pfund.
Halte Pa und Ma gesund.

Ich bin ein armes Zwiebelchen,
Nimm mir das nicht übelchen.

Zweites

Lieber Gott, recht gute Nacht,
Ich hab noch schnell Pipi gemacht,
Damit ich von dir träume.
Ich stelle mir den Himmel vor
Wie hinterm Brandenburger Tor
Die Lindenbäume.

Nimm meine Worte freundlich hin,
Weil ich schon so erwachsen bin.

Drittes

Lieber Gott mit Christussohn,
Ach schenk mir doch ein Grammophon.
Ich bin ein ungezognes Kind,
Weil meine Eltern Säufer sind.
Verzeih mir, daß ich gähne.
Beschütze mich in der Not,

Mach meine Eltern noch nicht tot
Und schenk der Oma Zähne.

 

Ein männlicher Briefmark erlebte

Ein männlicher Briefmark erlebte
Was Schönes, bevor er klebte.
Er war von einer Prinzessin beleckt.
Da war die Liebe in ihm erweckt.

Er wollte sie wiederküssen,
Da hat er verreisen müssen.
So liebte er sie vergebens.
Das ist die Tragik des Lebens!

 

(Joachim Ringelnatz) 

 

 

18.1.08 19:57, kommentieren

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